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ein wahres Schattendasein in den Schnellbahn- und U-Bahn-Stationen.
Wer es verabsäumt, seine Fahrkarte vor Fahrtantritt zu entwerten, riskiert damit, von Kontrollorganen der ÖBB und der Wiener Linien vor allen anderen Pendlern strengstens getadelt zu werden. Manche Kontrolleure haben einen untrüglichen Instinkt, bei welchen Fahrgästen sie ihre seelischen Folterpraktiken publikumswirksam zur Anwendung bringen können.

Insbesondere sind das Flugpassagiere, die am Flughafen Schwechat zum ersten Mal in ihrem Leben eine österreichische Schnellbahn benützen und mit den hiesigen Gepflogenheiten nicht vertraut sind.
Aber anstatt bei diesen armen Menschen Nachsicht walten zu lassen und ihnen einfach eine Fahrkarte zu verkaufen, werden sie zur Schnecke gemacht, und obendrein müssen sie zusätzlich zum regulären Fahrkartenpreis einen saftigen Strafzuschlag bezahlen. Was muss das für ein Kulturschock für die Besucher unseres Landes sein.

Das sind die Momente, in denen ich nicht umhin kann, mich fremdzuschämen.

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